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Mama werden mit TENS – Ein Erfahrungsbericht

Lauren ist vor kurzem Mama geworden und teilt mit uns heute ihre Erfahrung während Schwangerschaft, von der Geburt ihrer Tochter mit TENS und davon, was es für sie bedeutet, Mama zu sein. Sie berichtet uns auch von ihren Erfahrungen mit dem Geburts-TENS Gerät, das ihr sehr geholfen hat, zehn Stunden Wehen durchzustehen.

Liebe Lauren, erzähle uns etwas über deine Schwangerschaft. War sie sehr aufregend? Gab es etwas Besonderes?

Für mich war es ein Wunder, schwanger zu werden 🙂 Wir haben es vier Jahre lang versucht. In dieser Zeit war ich auch einmal schwanger, doch leider hatte ich einen Abgang in der siebten Woche.

Ich habe mich auch vielen Hormonbehandlungen unterzogen und eine In-Vitro-Fertilisation gemacht. Als wir nach Deutschland gezogen sind, haben wir uns dann dazu entschieden, einen Spezialisten aufzusuchen. Die Tests, die beim Spezialisten durchgeführt wurden, ergaben, dass wir nur eine Chance von fünf Prozent haben, auf natürlichem Wege ein Baby zu bekommen. Daraufhin machten wir einen neuen Plan für eine In-Vitro-Fertilisation. Um die Behandlung zu starten, mussten wir nochmal einen Zyklus abwarten…aber bevor diese ZeErfahrung TENSit vorbei war, war ich bereits schwanger! Und zwar auf ganz natürlichem Wege, allen Prognosen zum Trotz!!!

Die Schwangerschaft war natürlich ein bisschen stressig, denn ich hatte Angst, dass es wieder schief geht. Aber abgesehen von der Übelkeit in den ersten 16 Wochen, dem Heißhunger und der Gewichtszunahme von 20 Kilo verlief die Schwangerschaft gut.

Hattest du im Vorfeld Angst vor der Geburt? Welche Gedanken hast du dir zu den Wehenschmerzen gemacht?

Elle TENSIch hatte große Angst vor der Geburt. Da ich so große Angst hatte, habe ich viele Bücher gelesen und Videos von natürlichen Geburten angeschaut. Ich habe mich auch mit vielen Freundinnen unterhalten und mir von ihren Erfahrungen berichten lassen. Dennoch hatte ich immer noch Angst – aber ich war gut vorbereitet!
Für mich war der Knackpunkt die Auswahl des richtige Krankenhauses. Ich entschied mich für ein Krankenhaus in der Nähe von Köln, dass in ganz Deutschland bekannt ist für seine Spezialisierung auf natürliche Geburten, mit
einem Schwerpunkt auf eine nicht medikamentöse, sondern sehr fürsorgliche und gute Betreuung. Und dann befolgte ich noch den Rat meiner Freundin und besorgte mir ein Geburts-TENS Gerät!
Ein paar Wochen vor der Geburt hatte ich eine schmerzvolle Kontraktion, die mich sehr geängstigt hat – Ich konnte mir nicht vorstellen, solche Schmerzen über Stunden auszuhalten!

Welche Schmerztherapien kamen für dich in Frage und warum?

Ich dachte über eine Wassergeburt nach, da ich es während der Schwangerschaft sehr angenehm fand zu baden und auch oft schwimmen war. Aber während der Wehen – dann hätte ich ja mein TENS-Gerät abnehmen müssen – das wollte ich auf keinen Fall! Ich hatte wirklich das Gefühl, dass TENS dafür sorgen würde, dass ich die Schmerzen aushalten kann – TENS und die gute Unterstützung der Hebamme.
In einem Moment während der Wehen bat ich um eine PDA, aber die Hebamme ermutigte mich, die Position zu wechseln, und dann dachte ich schon bald nicht mehr an die PDA, weil es wieder besser ging.

Wie bist du auf das Thema Geburts-TENS gekommen?

Die Frau meines Cousins benutzte TENS bei der Geburt ihres zweiten Kindes und sie hat es mir wärmstens empfohlen. Dann habe ich mir noch Rezensionen im Internet angeschaut und dachte mir, dass TENS genau das ist, was ich brauche! Daraufhin nahm ich Kontakt zu www.Geburts-TENS.de auf.

Das Thema ist ja bei uns in Deutschland noch relativ unbekannt, obwohl in England bereits jede fünfte Frau ein Geburts-TENS Gerät nutzt. Wie ist deine Hebamme damit umgegangen?

Die Hebammen waren sehr beeindruckt von dem Geburts-TENS. Ich hatte vor der Geburt drei Tage lang Nierenschmerzen und dann habe ich trotzdem zehn Stunden Wehen durchgestanden – alles nur mit dem TENS-Gerät! Das hat sie schon beeindruckt. Sie haben gemerkt, dass mir TENS die Kontrolle über die Wehen gibt und mich ablenkt. Die Geburt meiner Tochter wurde eingeleitet, deswegen kamen die Wehen in Abständen von drei bis vier Minuten und das ganze zehn Stunden lang…das war sehr intensiv und anstrengend!Lief deine Geburt so, wie du es dir vorgestellt hast?

Abgesehen von ein paar medizinischen Komplikationen vor der Geburt und der Tatsache, dass die Geburt eingeleitet werden musste, war alles genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Ganz natürlich, in einer ruhigen und gut behüteten Umgebung, ein wundervolles, gesundes Baby! Die Hebammen waren wunderbar! Es war wirklich die beste Erfahrung meines Lebens!

Welchen Tipp würdest du anderen Schwangeren geben?Erfahrung TENS

Verlasst euch bei der Wahl des Krankenhauses auf euer Bauchgefühl! Mein Mann wollte ein anderes Krankenhaus nehmen, das nicht so weit weg von zu Hause ist. Aber als ich es besucht habe, wollte ich sofort wieder gehen. Dafür gab es keinen richtigen Grund, ich hatte dort einfach kein gutes Gefühl. In dem Krankenhaus, in dem ich dann war,
habe ich mich ruhig und sicher gefühlt.
Vertraut einfach auf euer Gefühl und lasst keinen anderen für euch entscheiden!
Keine Geburt verläuft genau nach Plan, aber ihr könnt euch gut vorbereiten. Nehmt alles mit ins Krankenhaus, was ihr braucht…gute Musik, einen bequemen Jogginganzug und…besorgt euch ein Geburts-TENS Gerät 🙂

Nutzt du dein TENS Gerät auch nach der Geburt? Wenn ja für welche Bereiche?

Bis jetzt habe ich es noch nicht gebraucht, aber mein Vater hat Rückenschmerzen, also werde ich es demnächst mal an ihm ausprobieren!

Auf dich wartet nun eine aufregende Zeit mit deinem Baby. Wie würdest du dein Mutterglück-Gefühl beschreiben?

Mutter zu sein ist für mich ein Traum, der nach einer langen Zeit des Wartens wahr geworden ist. Ich liebe meine Tochter unbeschreiblich –sie ist einfach wundervoll. Mutter zu sein ist das Beste, was einem im Leben passieren kann!

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