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Drei Gründe für einen Geburtsplan!

Jede Geburt ist einzigartig. Als werdende Mama macht ihr euch natürlich viele Gedanken – einerseits freut man sich darauf, dass es nun bald soweit ist, doch eigentlich weiß man gerade bei der ersten Geburt gar nicht, was auf einen zukommt. Jede Geburt ist anders, drum macht es Sinn mit eurem Partner verschiedene Szenarien durchzusprechen und ohne Tabus zu klären, was ihr gerne wollt und was nicht. Dabei kann euch ein Geburtsplan helfen. Anbei stellen wir euch ein paar wichtige Themen daraus vor.

Was ist ein Geburtsplan?

Ein Geburtsplan  ist eine Art Checkliste, bei dem ihr euch vor der Geburt mit dem Ablauf und möglichen Eventualitäten beschäftigt. Dadurch könnt ihr eurem Partner, der Hebamme und eurem Arzt mitteilen, wie eure Wunschgeburt aussieht. Natürlich kann es auch anders kommen, doch der Plan hilft allen Beteiligten, euch bei der Geburt euren Wünschen entsprechend zu unterstützen.  Natürlich kann es auch anders kommen, doch der Plan hilft allen Beteiligten, euch bei der Geburt euren Wünschen entsprechend zu unterstützen.

Welche Schmerzmittel kommen für euch in Frage?

Haltet in eurem Geburtsplan fest, welche Schmerztherapien ihr euch vorstellen könnt. Möchtet ihr Geburtsplanes mit nichtmedikamentösen Methoden versuchen? Überlegt euch, was ihr euch vorstellen könnt: Akupunktur, Atemtechniken oder Massagen können hier unterstützend wirken. Auch die TENS-Stimulation mit einem Geburts-TENS Gerät kann euch helfen, die Wehen zu kontrollieren und die Geburt zu verkürzen. Falls ihr Schmerzmittel möchtet, könnt ihr in eurem Plan festhalten, was für euch in Frage kommt, oder ob ihr gleich eine PDA bevorzugt. Setzt euch vorher am besten mit den einzelnen Schmerzmitteln sowie deren Vor- und Nachteile auseinander.

Vaginalgeburt

Hier legt ihr ganz klar die Regeln fest 🙂 Doch besprecht euch unbedingt mit eurem Partner – soll er euer Baby in Empfang nehmen oder möchtest du ihn lieber auf Augenhöhe bei dir haben. Sagt hier ganz klar, wenn ihr nicht wollt, dass er alles sieht. Genauso könnt ihr entscheiden, was ihr bei einer Vaginalgeburt mitbekommen möchtet: Möchtet ihr mit der Hand das Köpfchen berühren, sobald es rausschaut oder wollt ihr euch lieber zurücklehnen und von eurer Hebamme gesagt bekommen, wie weit ihr seid?

Fotografieren

Auch das solltet ihr unbedingt vorher mit dem werdenden Papa besprechen. Wollt ihr die Geburt durch Film oder Foto festhalten oder möchtet ihr den Moment einfach Moment sein lassen? Wenn ihr Fotos machen möchtet, solltet ihr besprechen was erlaubt ist und was nicht. Darf das frischgeborene Baby sofort fotografiert werden, wenn es das erste Mal an eurer Brust liegt? Oder möchtet ihr die ersten Fotos lieber ausgeruht machen, wenn ihr euch ein bisschen erholt habt? Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch einen professionellen Fotografen buchen.

Fazit: Ein Geburtsplan ist eine gute Vorbereitung

Macht es überhaupt Sinn, sich vorher so viele Gedanken zu machen? Hierzu sagen wir ganz klar ja 🙂
Wenn ihr euch gut vorbereitet fühlt, seid ihr entspannter und macht euch nicht so viele Sorgen. Auch für eure Hebamme, euren Partner und für den Arzt ist es gut zu wissen, was ihr wollt und was für euch nicht in Frage kommt – ein Geburtsplan ist wie eine Art Leitfaden, der während der Hektik der Geburt Sicherheit gibt und die Interessen der werdenden Mutter schützt. Außerdem habt ihr so die Möglichkeit Geburtsplaneuren Partner schon vor der Geburt mit einzubeziehen. Das stärkt eure Bindung, die Vorfreude und gibt dem baldigen Papa auch ein Stück Sicherheit. Letztendlich sollt ihr vor der Geburt all das ansprechen, was für euch wichtig ist, denn eine Geburt ist ein Wunder, kein Tabu.

 

Quellen:
http://www.babycenter.de/a26552/erstellen-sie-ihren-eigenen-geburtsplan
http://www.babycenter.de/a8830/einen-geburtsplan-schreiben

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